
Lab 300
Der Lab 300 vereint hohe Präzision mit einem kompakten Design. Experimentierfreude garantiert.
- Offene Materialkompatibilität für 355nm Harzsysteme
- Industrielle Ausführung mit Fokus auf Zugänglichkeit und Prozessstabilität
Technische Daten
- Größe (ausgepackt)
- Ohne Monitor/LED: 774×1035×1884 mmMit Monitor/LED: 1424×1035×2121 mm
- Gewicht (ausgepackt)
- 620 kg
- Elektrische Anforderungen
- 220–240 V AC, 50/60 Hz, einphasig, 2.3 kW
- Laser
- Festkörperlaser, frequenzverdreifachter Nd:YVO₄
- Wischer-System
- Vakuum / Linearführungen auf Granit
- Max. Bauvolumen (xyz)
- 300×300×300 mm ; 44.8 l
- Harzbehälter-Kapazität
- ca. 52 kg
- Genauigkeit
- L ≤ 100 mm: ±0.1 mm ; L > 100 mm: ±0.1 % × L
- Schichthöhe
- 0.05–0.15 mm
- Scanstrategie
- Variabler Laserstrahldurchmesser
- XY-Auflösung
- 0.025 mm
- Feindetail-/Außenflächen-Scan
- 0.15–0.2 mm
- Großstruktur-/Innenflächen-Scan
- 0.5–0.6 mm
Beeindruckende Eigenschaften

Zielgenaue Präzision
Die Genauigkeit der Plattformpositionierung beträgt +- 8 µm
Führung des Beschichters kleiner 0,02 mm Abweichung
Genauigkeit des Harz-Levels: ± 0,03 mm

Hohe Druckgeschwindigkeit
Scannen der Konturen und Details mit 0,12 – 0,15 mm
30 %–50 % schneller als herkömmliche SLA-Drucker
Variabler Laserstrahl während des Druckvorgangs

Entnehmbarer Harzbehälter/VAT
Platzsparend und effizient durch kundenspezifische Behälter
Mehrere VATs pro System für mehr Materialflexibilität
Systemgeführter Wechsel in Sekunden

Maximale Kompatibilität
Stabile Druckparameter unabhängig vom Harzhersteller
Kompatibel mit allen 355 nm Harzen aller Marken
Open source Design
Gebaut für Branchen mit hohem Anspruch auf Industrieniveau
Perfekt für anspruchsvolle Unternehmen wie MedTech, Maschinenbau oder Automotive.
Automotive
Fertigt präzise Prototypen für Einbauversuche, Interieur und Exterieur Design sowie Windkanal.
Medizintechnik
Ermöglicht biokompatible Prototypen mit konstanter Qualität. Garantiert Prozessstabilität und Rückverfolgbarkeit.
Maschinenbau
Produziert formtreue Prototypen und Funktionsbauteile. Perfekt für Dauereinsätze und Prüfstände.
Entwicklung
Unterstützt schnelle Iterationen mit hoher Präzision. Verkürzt Entwicklungszyklen für fundierte Entscheidungen.
Formenbau
Erzeugt präzise Formmaster mit glatten Oberflächen. Reduziert Nachbearbeitung und beschleunigt Serienvorbereitung.
Architektur
Visualisiert komplexe Strukturen in maßstabgetreuen Modellen. Schafft realistische Präsentationen für Planung und Projektverlauf.


























Systemarchitektur der Magforms Drucker


Häufig gestellte Fragen zum Lab 300
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu dem Lab 300 3D Druckermodell.
Expertengespräch vereinbarenDer Lab 300 kostet anfangs mehr, spart Ihnen aber langfristig Geld. Weniger Druckfehler bedeuten weniger Verschwendung. Die stabilere Hardware hält länger und das offene Materialsystem ermöglicht günstigere Harze.
Der Lab300 ist kompakt designt. Im Gegensatz zu großen Systemen brauchen Sie keine spezielle Produktionshalle. Perfekt für kleinere Teams und Engineering Abteilungen. Sie passt durch die meisten Standard Türen.
Kleinserien sind mit dem Lab 300 gut realisierbar, vor allem bei komplexen oder hochpräzisen Komponenten, bei denen sich die Vorteile des SLA‑Prozesses voll auszahlen.
Grundsätzlich sind nahezu alle 355nm SLA Harze kompatibel mit der Lab 300. Für technische Prototypen nutzen viele Kunden Standard Harze wie unseren Allrounder GM1811. Transparente Harze wie unser Crysplus1801 sind ebenfalls sehr beliebt.
Die Dauer vom ersten Design bis zum fertigen Teil hängt von der Komplexität und Bauhöhe ab. Nach der Erstellung des CAD‑Modells erfolgt die Druckvorbereitung und das Slicen der Datei. Je nach Größe und Detailgrad liegt die Druckzeit typischerweise zwischen 2 und 20 Stunden. Nach dem Druck werden die Teile gereinigt und ausgehärtet – dieser Arbeitsschritt nimmt oftmals nicht mehr als 30 Minuten in Anspruch. Insgesamt ist der Prozess in vielen Fällen dennoch schneller als bei konventionellen Fertigungsmethoden. Ihr Vorteil: Sie erhalten betriebsbereite Bauteile in kurzer Zeit und können so Entwicklungsprozesse deutlich beschleunigen.
Ja. Equipp3D bietet umfangreiche Schulungen. Nach 1 bis 2 Tagen können auch Anfänger selbstständig drucken. Die Bedienung ist intuitiv und die Software übersichtlich.
Technisch ja, aber die Drucker sollten regelmäßig gereinigt und kalibriert werden. Empfohlen sind Schichtbetriebe mit täglichen Pausen zur Wartung. So erhöhen Sie die Lebensdauer deutlich.


Steffen Binsch
Gründer der EQUIPP3D GmbH
