
Helios P800
Der Helios P800 vereint hohe Präzision mit großem Bauraum
- Offene Materialkompatibilität für 355nm Harzsysteme
- Industrielle Ausführung mit Fokus auf Verfügbarkeit und Prozessstabilität
Technische Daten
- Größe (ausgepackt, ohne Monitor/LED)
- 1760×1730×2100 mm
- Gewicht (ausgepackt)
- 1700 kg
- Elektrische Anforderungen
- 220–240 V AC, 50/60 Hz, einphasig, 2.5 kW
- Laser
- Festkörperlaser, frequenzverdreifachter Nd:YVO₄
- Wischersystem
- Vakuum / Linearführungen auf Granit
- Max. Bauvolumen (xyz)
- 800×800×550 mm , 510 l
- Harzbehälter-Kapazität
- ~610 kg
- Genauigkeit
- L ≤ 100 mm: ±0.15 mmL > 100 mm: ±0.15 %×L
- Schichthöhe
- 0.05–0.15 mm
- Scanstrategie
- Variabler Laserstrahldurchmesser
- XY-Auflösung
- 0.025 mm
- Feindetail-/Außenflächen-Scan
- 0.15–0.2 mm
- Großstruktur-/Innenflächen-Scan
- 0.5–0.6 mm
Beeindruckende Eigenschaften

Zielgenaue Präzision
Die Genauigkeit der Plattformpositionierung beträgt +- 8 µm
Führung des Beschichters kleiner 0,02 mm Abweichung
Genauigkeit des Harz-Levels: ± 0,03 mm

Hohe Druckgeschwindigkeit
Scannen der Konturen und Details mit 0,15 – 0,2 mm
30 %–50 % schneller als herkömmliche SLA-Drucker
Variabler Laserstrahl während des Druckvorgangs

Entnehmbarer Harzbehälter/VAT
Platzsparend und effizient durch kundenspezifische Behälter
Mehrere VATs pro System für mehr Materialflexibilität
Systemgeführter Wechsel in Sekunden

Maximale Kompatibilität
Stabile Druckparameter unabhängig vom Harzhersteller
Kompatibel mit allen 355 nm Harzen aller Marken
Open source Design
Gebaut für Branchen mit hohem Anspruch auf Industrieniveau
Perfekt für anspruchsvolle Unternehmen wie MedTech, Maschinenbau oder Automotive.
Automotive
Fertigt präzise Prototypen für Einbauversuche, Interieur und Exterieur Design sowie Windkanal.
Medizintechnik
Ermöglicht biokompatible Prototypen mit konstanter Qualität. Garantiert Prozessstabilität und Rückverfolgbarkeit.
Maschinenbau
Produziert formtreue Prototypen und Funktionsbauteile. Perfekt für Dauereinsätze und Prüfstände.
Entwicklung
Unterstützt schnelle Iterationen mit hoher Präzision. Verkürzt Entwicklungszyklen für fundierte Entscheidungen.
Formenbau
Erzeugt präzise Formmaster mit glatten Oberflächen. Reduziert Nachbearbeitung und beschleunigt Serienvorbereitung.
Architektur
Visualisiert komplexe Strukturen in maßstabgetreuen Modellen. Schafft realistische Präsentationen für Planung und Projektverlauf.


























Systemarchitektur der Magforms Drucker


Häufig gestellte Fragen zum Helios P800
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu unserem großvolumigen SLA-Drucker.
Expertengespräch vereinbarenDer Helios P800 bietet ein maximales Bauvolumen von 800x800x550 mm . Damit eignet er sich für großformatige Komponenten in einem Druckvorgang.
Wie alle unsere SLA Systeme der Helios Serie arbeitet auch die P800 mit 355 nm Photopolymeren. Dank offener Systemarchitektur können verschiedene Harze eingesetzt werden, von hart bis flexibel sowie transparent.
Der Drucker ist ideal für Automotive, Maschinenbau, Medizintechnik, Formenbau, Entwicklung und Architektur. Typische Anwendungen sind Prototypen, Vorrichtungen, Werkzeuge und Funktionsbauteile.
Ja, wir bieten Wartung, Reparatur, Parametrierung und Support vor Ort oder remote. Das umfasst auch Materialumstellungen und Prozessoptimierung.
Der Helios P800 ist für industrielle Produktionsumgebungen ausgelegt, in denen Zuverlässigkeit, Präzision und Produktivität entscheidend sind. Durch das große Bauvolumen und die stabile Systemarchitektur eignet er sich sowohl für den Dauereinsatz im Prototyping als auch für den produktionsnahen Betrieb mit kleinen bis mittleren Serien. Das offene Materialsystem ermöglicht zudem eine flexible Anpassung an unterschiedliche Anforderungen und Anwendungen.
SLA‑Systeme mit 355 nm Wellenlänge arbeiten im Top‑Down‑Verfahren und nutzen Harze mit geringem Schrumpfverhalten. Dadurch erreichen sie eine besonders hohe Maßhaltigkeit – auch bei großen oder flächigen Bauteilen. Beim Top‑Down‑Prozess wirken geringere Kräfte im Bauprozess, was Verzug minimiert und gleichmäßige Materialeigenschaften über die gesamte Bauhöhe ermöglicht. Im Vergleich zu 405 nm‑Systemen bieten 355 nm‑Anlagen damit deutliche Vorteile bei Präzision und Reproduzierbarkeit bei größeren Teilen. Durch die geringeren Mechanischen Kräfte im Bauprozess kann die benötigte Supportstruktur wesentlich sparsamer eingesetzt werden.
Die Druckgeschwindigkeit hängt von Bauteilgeometrie, Schichthöhe und Material ab. Durch das große Bauvolumen können jedoch viele Teile parallel gefertigt werden, was die Stückkosten senkt.


Steffen Binsch
Gründer der EQUIPP3D GmbH
